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Dienstag, 14. Juli 2015

DIY Explosionbox

Hallo zusammen,

das hier ist sozusagen die Fortsetzung zum Eintrag über die kleine genähte Eulenfamilie.

In einem Nest saßen die Vögelchen ja schon beim letzten Mal. Allerdings sollten die Kerlchen ja auf eine Reise gehen. Aus diesem Grund, bekam das Nest einen Deckel, damit die Tierchen nicht rausfallen.

Um die Funierbox noch etwas aufzupeppen habe ich sie mit Musterkarton, Washi-Tape und einem hübschen Dekoband an der Seitenwand aufgepeppt. In meinem Fundus saßen auch noch diese beiden süßen Marienkäfer, die es sich zwischen den Blümchen gemütlich machen.

Die Glückwünsche dürfen natürlich auch nicht fehlen und wurden aufgestempelt.

 
Und nun zur Box!

Zum Geburtstag habe ich ein fantastisches Geschenk bekommen: nämlich einen Silhouette Portrait Plotter. Was das genau ist, erfahrt ihr hier. Damit kann man z. B. sehr präzise Boxen oder Silhouetten aus Karton ausschneiden. Und genau dieses Gerät habe ich auch für die Explosion Box genutzt und die einzelnen Teil einfach am PC entworfen und danach inklusive Perforation sauber ausgeschnitten.

Das Ergebnis meines ersten Plotter-Projektes kann sich sehen lassen:

 
So sieht die Box aus, wenn man den Deckel öffnet.
 


Und natürlich habt ihr auch schon die Funierbox in der Mitte erkannt. Nimmt man auch hier den Deckel ab, sitzt die kleine goldige Eulenfamilie in ihrem Nest in einer sehr luxuriösen Reisebox.


Für alle die eine solche Geschenkbox nachbasteln wollen, habe ich auch eine tolle Anleitung im Netz gefunden.

Also legt los und seid kreativ!

Eure Jenny

Montag, 27. April 2015

DIY Birthday Explosion Box

Für den Geburtstag meiner lieben Freundin und Arbeitskollegin wollte ich einmal etwas Ausgefalleneres, als an eine einfache Geburtstagskarte. Daher habe ich mich an eine Birthday Explosion Box gewagt.

Im Internet gibt es zahlreiche tolle Ideen und Tutorials zum Basteln einer solchen Box. Im Wesentlichen besteht sie aus einem Pappwürfel mit vier nicht verbundenen Seiten, die durch einen stramm sitzenden Deckel zusammen gehalten werden.


Die vier Seiten der Box werden nach Lust und Laune verziert und dekoriert.


In meiner Box sind die beiden Seitenfelder mit kleinen Fächern versehen, in die ich zwei Kärtchen gesteckt habe. Die Felder sind mit einem Satinband verbunden, an dem ich aus Washi-Tape ausgeschnittene Wimpelchen befestigt habe.



Das Wimpelmotiv wird im unteren Schmetterlingsfeld ebenfalls noch einmal aufgegriffen.

Da meine Kollegin einen hübschen Ring geschenkt bekommen hat, habe ich in die Mitte der Box ein kleines Schaumstoffwürfelchen geklebt, dass ich vorher mit einem Blumenstoff bezogen habe. Darauf konnte ich dann den Ring befestigen.


Man braucht zwar für dieses Projekt etwas Geduld und Fingerspitzengefühl, aber gerade für kleinteilige Geschenke ist es eine spektakuläre Verpackung mit WOW-Effekt.

Für mich hat sich die Arbeit auf jeden Fall gelohnt: meine Freundin hat sich wahnsinnig darüber gefreut!




Samstag, 28. März 2015

DIY Nadelkissen

Nun ist der letzte Eintrag schon wieder fast drei Wochen her und ich weiß beim besten Willen nicht, wo die Zeit geblieben ist. Vielleicht habe ich sie einfach vernäht und verbastelt. Denn trotz der Stille hier, für die ich mich bei euch entschuldigen möchte, war ich die letzten Wochen richtig fleißig.

Das ist vielleicht auf meine Pinterest-Sucht zurückzuführen. Wer noch nicht dem Bilderwahn verfallen ist, den warne ich eindringlich vor diesem Zeit stehlenden Ideenmonster. Man sitzt stundenlang vor dem Bildschirm, surft durch tausende Fotos wunderbarer kreativer Ideen und plötzlich ist der Tag rum und man hat wieder hunderte spinnige Gedanken im Kopf, was man als nächstes häkeln, basteln oder nähen könnte.

Nach einem dieser Pinterest-Ausflüge ist dann auch dieses süße Nadelkissen entstanden.
Die Idee habe ich mir von www.prettydesigns.com geklaut. Um das kleine Bilder-Tutorial fürs Nadelkissen zu finden, muss man auf der Seite ein wenig herunter scrollen.

Ich war von der Idee ein Nadelkissen auf ein kleines Schraubglas zu basteln total begeistert und bin sofort zu unserem Vorratsschrank geflitzt, wo unsere leeren Gläser ruhen und habe eines davon rekrutiert.

Die Herstellung ist ganz einfach: Man schneidet ein kreisrundes Stück Stoff aus, und näht in recht großen Stichen am Rand entlang. Anschließend platziert man die Füllwatte in der Mitte des Stoffkreises und zieht an den Fadenenden den Kreis zu einem Ball zusammen. Danach können die Fadenenden verknotet und der Stoffball auf einer Pappescheibe aufgeklebt oder aufgenäht werden. Dabei hat die Pappe den Durchmesser des Deckels. Ich habe das Oberteil des Nadelkissens erst mit Sekundenkleber aufgeklebt und anschließend zur Sicherheit noch einmal am Rand der Pappscheibe festgenäht.

Wenn der Stoff sicher auf der Pappe befestigt ist wird diese auf den Deckel des Schraubglases geklebt. Um den Stoffball hübsch in Form zu bringen und die Ränder zu kaschieren habe ich anschließend gemäß der Anleitung ein Häkelband auf ein Stück Filz genäht und dieses anschließend am Rand des Schraubdeckels festgeklebt und die Enden des Filzes noch einmal miteinander vernäht, so dass der Filz sich auch wirklich nicht löst.

In meiner Bastelschublade hatte sich eine hübsche kleine Stoffbrosche versteckt, die ich wieder ans Tageslicht zitiert und an die Nahtstelle der beiden Filzenden gesteckt habe. 

Und voilà: schon habe ich ein wunderschönes selbst gemachtes Nadelkissen. 


Im Glasteil kann ich nun all meine Stecknadeln aufbewahren - super praktisch und innerhalb kürzester Zeit realisiert.


Das Nadelkissen war auch schon im Einsatz und hat sich absolut bewährt.Ich kann es nur weiter empfehlen.

Ich wünsche euch ganz viel Spaß beim Nachbasteln und ein schönes Wochenende.
Eure Jenny

Montag, 9. Februar 2015

DIY Steampunk Pistolen

 
Jetzt zur Faschingszeit schlägt mein verrücktes Steampunk-Herz wieder besonders hoch.
Schließlich kann man zur fünften Jahreszeit in jedem Supermarkt und Kaufhaus richtig "nützliche" Dinge erstehen.
 
So habe ich bei meinem letzten Streifzug durch die Stadt einfach mal bei Galeria Kaufhof vorbei geschaut und diese wunderschönen Utensilien für unter 20,- € gefunden, die sich mit etwas Klebeband und Sprühfarbe ruck zuck in geniale Steampunk-Accessoires verwandeln lassen.
 
Die Pistolen sind mit LED-Lichtern und Lautsprechern ausgestattet und machen schön Lärm, wenn man den Abzug drückt. Die weiße Pistole erinnert mich sehr an ein Stormtrooper-Gewehr aus Star Wars und kommt mit dem richtigen Sound und rotierenden, mehrfarbigen LED-Lichtern daher.
 
Die kleine Pistole ist bescheidener und leuchtet nur rot, wenn man den Abzug drückt. Aber richtig aufgepeppt bin ich gut ausgerüstet für eine erfolgreiche Kaperfahrt auf mein nächstes Luftschiff.
 

 Also nichts wie ran ans Klebeband:

 
Da der silberne Einsatz in der weißen Pistole rotiert und von außen schwer sauber abzukleben ist, habe ich die Kanone kurzerhand auseinander geschraubt und die Außenteile separat beklebt und besprüht.
 


Damit die einzelnen Farbschichten gut trocknen und nicht abfärben, ist es besonders wichtig nur sehr dünn Farbe aufzusprühen und diese anschließend vollständig austrocknen zu lassen, bevor eine weitere Farbschicht aufgetragen wird.

Und schon ist man gut bewaffnet für die nächste Exploration!


Vielleicht seid ihr keine großen Steampunk-Fans, aber auch zu Fasching können diese Spielereien sicher enormen Spaß machen und das ein oder andere Kostüm ordentlich aufpeppen.

In diesem Sinne: Auf in die Schlacht!

Eure Jenny

Freitag, 28. November 2014

DIY Steampunk-Goggles

Für alle, die es im Laufe meiner letzten Einträge noch nicht bemerkt haben sollten: ja ich gestehe, ich bin dem Steampunk-Fieber verfallen und es macht unglaublich Spaß! Vor allem, da man auch so viele tolle Sachen selbst machen kann.

Dieses Mal habe ich mich an meinen eigenen Steampunk-Goggles versucht.

Dafür habe ich aus dem Baumarkt eine ganz günstige Schweißerbrille und Acryl-Sprühfarbe in goldener, silberner und kupferner Farbe gekauft und schon kann es los gehen.

Bevor man loslegt, sollte man sich genau Gedanken darüber machen, für welche Teile der Brille man in welcher Farbe haben möchte und mit der hellsten Farbschicht anfangen.

Ich habe also im ersten Schritt mit Gaffa-Tape die Stellen sauber abgeklebt, auf die gar keine Farbe kommen sollte. Das sind natürlich vor allem die Brillengläser:


Anschließend habe ich die gesamte Brille dünn mit silbernem Acrayl-Lack besprüht. Wichtig dabei ist, dass man versucht eine möglichst sehr dünne Schicht aufzutragen und diese dann über mehrere Stunden gut austrocknen lässt.


Während dieser Zeit habe ich mir aus dem Gaffa-Tape Zahnräder und Ornamente ausgeschnitten, die in Silber auf der Brille zu sehen sein sollen. Nach der ersten Trockenphase konnte ich die Gaffa-Zahnräder dann auf die entsprechenden Stellen kleben und die Brille anschließend im Goldton ansprühen:





Danach sollte man unbedingt wieder mehrere Stunden warten, bis alles gut getrocknet ist und die letzte Schicht des Lacks aufgesprüht wird. Auch hier habe ich wieder die Bereiche abgeklebt, die ihre goldene Farbe behalten sollen, wie z. B. auf dem Nasenteil der Brille:



Nach einer abermaligen mehrstündigen Trockenphase konnte ich das Klebeband dann vorsichtig von der Brille lösen:




Sollten die Brillengläser trotz des Abklebens Farbe abbekommen haben, kann man sie leicht mit etwas Pinselreiniger säubern.

Generell habe ich festgestellt, dass hartes Plastik sich viel besser besprühen lässt, als weicher, flexibler Kunststoff, auf dem der Acryllack leider nicht recht trocknen will.

Ich hoffe, ihr habt jetzt zum Wochenende selbst ein paar tolle kreative Ideen.

Liebe Grüße und einen wunderbaren, besinnlichen 1. Bastel-Advent,
Eure Jenny

Montag, 17. November 2014

DIY Steampunk-Zylinder

Schon seit einiger Zeit wollte ich mir meinen eigenen Steampunk-Zylinder basteln und habe dazu eine wunderbare Anleitung bei Natron und Soda gefunden.
Diese beschreibt zwar die Herstellung eines Dreispitzes, lässt sich aber auch wunderbar für das Basteln eines Zylinders verwenden.

Da mich der Meterpreis für Stramin sehr erschrocken hat, habe mich auf die Suche nach einem Alternativmaterial für die Versteifung des Hutes begeben und bin im Baumarkt fündig geworden.

Armierungsgewebe ist zwar etwas grobmaschiger und wird eigentlich bei der Wärmedämmung verwendet, kostet aber nur einen Bruchteil von Stramin und hat sich sehr bewährt. Allerdings empfehle ich beim Verarbeiten leichte Handschuhe zu tragen, weil sich beim Zuschneiden des Gewebes ganz feine, nadelspitze Partikel lösen, die dann wie Kakteennadeln in die Finger stechen.

Beim Zuschneiden der Teile habe ich mich an die Anleitung gehalten, den Streifen für den Zylinder aber 15 cm breit ausgeschnitten und die Krempe rund gemacht:


Nach meinem ersten misslungenen Versuch, die Teile mit Pattex zusammen zu kleben, habe ich beim zweiten Hut dann doch zur Heißklebepistole gegriffen. Da ich mit dem selben robusten Ikea-Stoff gearbeitet habe, aus dem ich schon den Rock geschneidert hatte, hat das sehr gut funktioniert.

Nachdem die Teile verklebt waren, habe ich das Seitenteil mit der Maschine zusammen genäht und anschließend den Deckel, wie in unten stehendem Bild dargestellt, mit Stecknadeln festgesteckt und per Hand festgenäht.


Das Häkelband habe ich ebenfalls vor dem Verbinden von Krempe und Zylinder um den Rand der Krempe genäht. Hierbei konnte ich ohne Probleme mit der Nähmaschine arbeiten.


Das Verbinden der Krempe mit dem oberen Hutteil war dann wieder eine ziemliche Fusselarbeit, der man nur mit der Hand Herr wird.

Nachdem der Hut-Rohling soweit fertig war, ging's an die Dekoration des guten Stücks.

Da es ja ein Steampunk-Zylinder werden soll, wollte ich natürlich unbedingt eine Uhr aufnähen. So habe ich mir kurzerhand selbst eine gezimmert.

Aus dem Internet kann man sich wunderbare Ziffernblätter herunterladen.


Ich habe mir eines ausgedruckt und eine sehr feine Servierte darüber geklebt, so dass die Ziffern durch das dünne Papier scheinen.


Die Uhrzeiger und die Feder kommen aus dem Bastelgeschäft, die hübschen Knöpfe und das Satinband habe ich aus dem Kurzwarenladen.




Und fertig ist das gute Stück!

Ich möchte mich noch einmal ganz herzlich bei Jacklionheart für die tolle Bastelanleitung bedanken! Es hat super Spaß gemacht und ich bin mächtig stolz auf das Ergebnis.

Liebe Grüße und viel Spaß bei eurem nächsten Projekt!

Eure Jenny

Mittwoch, 1. Oktober 2014

DIY Dreispitz - Piratenhut zum selber machen

Am Freitag den 19.09.2014 war "talk-like-pirate-day". Der musste natürlich gebührend gefeiert werden!

Aus diesem Grund habe ich mich vorbildlich vorbereitet und mir meinen eigenen Dreispitz gestaltet.

Ich hatte kurzfristig überlegt, ob ich auch den Hut an sich selbst basteln möchte, habe mich aber dagegen entschieden und mir statt dessen diese solide Kopfbedeckung bei Lost Legends bestellt.

Der Hut kam leider in einem höchst bedauernswerten Zustand bei mir an, da man ihn furchtbar lieblos in eine zu kleine Kiste gestopft hatte. Er war zerknittert, zerknautscht und die Befestigung der Krempe war auf einer Seite abgerissen.

Da ich den Deckel aber sowieso überarbeiten wollte, habe ich auf eine Reklamation verzichtet und statt dessen die restlichen Befestigungen auch noch durchtrennt. Im Nachhinein ärgere ich mich ein bisschen, dass ich vom Urzustand des Hutes kein Bild gemacht habe. So wäre die Verwandlung noch viel eindrucksvoller gewesen.

Ich habe also die Krempe vom Kopfteil des Dreispitzes gelöst und mir eine gute alte IKEA-Schüssel geschnappt. Diese habe ich in das Kopfteil gesteckt und dann mit dem Dampfbügeleisen den Hut wieder in Form gebracht.

Anschließend ging es schon an die Verschönerung. Im Depot hatte ich zu diesem Zweck zu dem sagenhaften Preis von nur einem Euro ein herunter gesetztes Stoffband ergattert. Dieses habe ich mit der Hand um die Krempe genäht.

Besonders wichtig ist es, dass man das Band vorher gut mit Stecknadeln feststeckt. Damit erleichtert man sich die Arbeit enorm!

Außerdem konnte ich mit dem Band um das Kopfteil die Hutgröße noch etwas verkleinern und so auf mein kleines Köpfchen anpassen. Besonders leicht funktioniert das, wenn man zuerst mit einem Faden den richtigen Umfang abbinden, den Faden mit wenigen Stichen festnäht und das Band dann drüber näht.

So sieht der Hut also nach dem ersten Schritt aus:


Als nächstes wird die Krempe mit Sicherheitsnadeln wieder am Kopfende festgesteckt und dann angenäht.

Da es sich bei diesem Material um einen sehr dicken Wollfilz handelt, kann man alle Fäden und viele Nähte gut zwischen den einzelnen Filzlagen verstecken.

Nun ist der wichtigste Teil eigentlich schon erledigt und man kann seinen Piratenhut ganz individuell verzieren. Ich habe mir zu diesem Zweck einige Pfauen- und Straußenfedern sowie dekorative Messingteile und ein schickes Bügelbild zugelegt. Zudem schlummerte in meiner Schreibtischschublade noch ein alter Federhalter, den ich nicht mehr zum Schreiben verwende und mit seinem Metallhalter und den roten und weißen Hahnenfedern dem ganzen einen steampunkigen Touch verleiht.

So sieht er also aus, mein ganz eigener Piratenhut:


und am "talk-like-a-pirate-day" wurde ich ohne Umwege zum Kapitän befördert!

 Der Hut sieht aber nicht nur toll aus, er ist auch absolut Wasserfest! Als wir in sintflutartige Regenfälle gerieten, war ich nass, bis auf die Haut. Mein Kopf blieb dank des Dreispitzes allerdings wunderbar trocken. Selbst den Federn ist nichts passiert. Man muss sie einfach in Ruhe trocknen lassen und darf nicht daran rumspielen, solange sie nass sind.

Ich hoffe, euch gefällt mein Piratendreispitz genauso gut wie mir und würde mich über Bilder eurer eigenen Kapitänshüte freuen!

Liebe Grüße,
Eure Jenny

Samstag, 14. Juni 2014

DIY Aufbewahrung für Accessoires

Wahrscheinlich kennen das viele von euch: Man hat unzählige Armbänder, Kettern, Haarreifen und Haarspangen, die man alle richtig toll findet und gerne mag, aber irgendwie trägt man sie zu wenig. Denn gerade dann, wenn man genau diese Haarspange oder jene Kette braucht, findet man sie nicht.

Auch ich hatte dieses Problem. Meine Assecoires waren alle in einem großen Hygienebeutel verstaut. Der Beutel ist zwar sehr schön, aber für die Aufbewahrung solcher Dinge denkbar ungeeignet.

Die Ketten verwickeln sich mit Haareifen und vernoten sich untereinander, die Armbänder verlieren ihre Form und finden tut man da sowieso nichts.

Es musste sich was ändern!

Also bin ich losgezogen und habe mir einen einfachen Holzrahmen, etwas Stoff, ein paar Bänder und einen günstigen Blumenständer aus Blech besorgt, um dem Schmuck-Chaos endlich Herr zu werden.

Aus dem Rahmen habe ich einen Halter für meine Haarspangen und Ketten gemacht.

Dazu habe ich einfach in die obere Leiste mehrere kleine Nägelchen geklopft.
Für die Haarspangen habe ich einen festen Pappkarton auf die Größe des Rahmens zugeschnitten, mit Stoff bezogen und die Bänder an der Rückseite des Kartons festenäht.

Anschließend die Pappe in den Rahmen eingesetzt und fertig:



An dem Blumenständer habe ich gar nichts verändert, sondern habe nur den Rahmen hinein gestellt und meine ganzen Armbänder, Ketten etc. darin verräumt.

Hier das Ergebnis:


Ich bin total glücklich damit und finde endlich meine ganzen Sachen auf einen Blick. So vergesse ich nichts und kann jeden Tag mein Outfit neu aufpeppen.

Und mein Bad sieht mit dieser Schmuckauslage auch richtig hübsch aus.

Ich würde mich freuen, wenn ich auch euch auf eine neue Idee gebracht habe und wünsche euch viel Spaß beim Nachbasteln

Eure Jenny